CONDA-Mentor Daniel Cronin im Interview

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Wir freuen uns, Ihnen mit Daniel Cronin, einen weiteren CONDA-Mentor etwas genauer vorzustellen und haben ihm ein paar persönliche und ein paar weniger persönliche Fragen gestellt.

Daniel Cronin

CONDA-Mentor: Daniel Cronin

Daniel Cronin Bei der ersten Staffel der „2 Minuten 2 Millionen – die PULS 4 Start-Up-Show“ hat man dich als Moderator im TV gesehen. Was sind deine ganz persönlichen Eindrücke von der Startup-Show und wie denkst du, kam das Thema beim Publikum generell an?

Cronin: Ich glaube, dass die Show einen ganz wichtigen Teil dazu beigetragen hat das Thema „Startups“ einer breiten Masse zu kommunizieren. Der Begriff „Startup“ war vorher sicherlich nur wenigen, Interessierten geläufig. Es war für mich schon sehr beeindruckend, wie viele tolle Ideen und Gründer es in Österreich gibt. Das ist natürlich für unseren Wirtschaftsstandort enorm wichtig. Ich denke, dass die Show beim Publikum gut ankam und es das Bewusstsein für das Thema Entrepreneuship in Österreich weiter geschärft hat.

Du warst bereits vor der Show, zumindest in der Wiener Startup Szene, durch dein Engagement bei AustrianStartups, die Moderation des Pioneers Festivals etc. bekannt. Woher kommt deine Affinität zu Startups?

Cronin: Auch wenn ich es früher noch anders nannte, wollte ich immer schon „Sachen machen“. Mich hat es einfach schon immer fasziniert, wenn Menschen ihren Träumen folgen und in die Realität umsetzen. Durch meine Diplomarbeit, die ich zum Thema Mobile Marketing verfasste, bin ich dann zum ersten Mal mit der österreichischen Startup-Szene in Berührung gekommen. Ich hatte damals das große Glück bei der Entstehung von „all about apps“ – damals ein Joint Venture von runtastic und i5invest – mit dabei zu sein und durfte von vielen Experten und Profis lernen.

Was wäre für dich anders gewesen, hätte es CONDA 2011 schon gegeben?

Cronin: Ich denke, dass sich „all about apps“ auf Grund der Zielgruppe nicht wirklich für eine Crowdinvesting Kampagne geeignet hätte. Nichtsdestotrotz wäre es auch damals wünschenswert gewesen, hätte es eine Anlaufstelle mit Experten, wie CONDA eine ist, gegeben. Das hätte uns eventuell das eine oder andere Fettnäpfchen erspart.

Du unterrichtest Mobile Business und Marketing an der FH in Hagenberg und hast dich auch selber in deiner Diplomarbeit mit dem Thema beschäftigt. Gibt’s hier irgendwelche Schwerpunkte auf die du deinen Fokus legst?

Mein Schwerpunkt liegt ganz klar beim App Marketing und ist zugleich ein großer Teil meiner Leidenschaft. Aus diesem Grund finde ich es natürlich auch toll, jungen Menschen mein Wissen, aber auch meine Erfahrungen, weiter zu geben. Auf der FH in Hagenberg ist für mich, neben der Theorie, vor allem auch die Selbstvermarktung ein wichtiger Bestandteil. Aus diesem Grund müssen meine Studenten ihre Ideen auch „verkaufen“ können und lernen dies beim Pitch-Training. Denn die eigene Idee muss gehört und verkauft werden – erst dann kann sie erfolgreich werden.

Mobile Business entwickelt sich ja rasant weiter und du bist ein ziemlich beschäftigter Mann, wie hältst du dich denn auf diesem Gebiet am Laufenden?

Cronin: Ich beschäftige mich täglich mit diversen Blogs und Websites zum Thema Mobile Business. Aber auch Twitter ist für mich eine gute Quelle für Updates aus diesem Bereich. Seit fast 6 Jahren entgeht mir hier keine Information! ☺ Ein paar gute Quellen zum Thema sind zum Beispiel techcrunch.com, mashable.com oder auch thenextweb.com. Ich folge auch einigen interessanten Leuten auf Twitter und Facebook für Updates aus der Branche und halte mich so immer am Laufenden.

Wir freuen und sehr dich als Mentor bei CONDA mit an Board zu haben! Gibt es Startups bzw. Branchen die du besonders gerne begleiten würdest und worin siehst du als Mentor deine Stärken?

Cronin: Meine Stärken liegen neben dem App-Bereich, auf jeden Fall im Marketing sowie dem Public Speaking. Es macht mir einen großen Spaß engagierten Gründern dabei zu helfen ihre Ideen auch für andere greifbar zu machen. Mich fasziniert dieser Prozess des Schaffens, wenn Stück für Stück ein richtig tolles Produkt entsteht.

 

Mini-Steckbrief:

Aufgewachsen bin ich …

…. zwischen Hamburg, Lissabon und Wien mit Irischem Vater und einer Deutschen Mutter. Ich glaube dieser internationale Background hat mich besonders geprägt und mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.

Mein Bildungsweg und die wichtigsten beruflichen Stationen in Kürze:

Nach der Matura in Wien und einem Diplomstudium der BWL habe ich eine private Schauspielausbildung genossen. Dann kam die Gründung von all about apps und schließlich AustrianStartups, wo ich ebenfalls sehr aktiv tätig bin. Als wichtige Milestones sehe ich aber auch die Moderation vom Pioneers Festival und schliesslich von der „2 Minuten 2 Millionen“ Show auf PULS 4 sowie meine Lehrtätigkeit auf der FH in Hagenberg.

Meine persönlichen Erfolge …

Ich würde hier die Co-Gründung, sowohl von all about apps als auch von AustrianStartups erwähnen. Für mich sind dies sicher wichtige Schritte in meinem Lebenslauf, ich sehe sie aber eher als Milestones. Echte Erfolge sehe ich eher als wirklich nachhaltige Exits an – sowie zB. WhatsApp ;) Aber Spaß bei Seite, ich bin natürlich stolz auf meine beruflichen Erfolge, zähle jedoch auch viele private Ereignisse zu meinen „persönlichen“ Erfolgen.

Das wünsche ich mir persönlich für meine Zukunft …

Neben einem Porsche sowie meiner eigenen Insel (lacht), wünsche ich mir weiterhin das Privileg zu haben, bei tollen Projekten mitzuarbeiten und meinen Teil zur Realisierung von Träumen beizutragen. Für mich ist meine Arbeit keine Arbeit, weil ich liebe was ich tue – Tag für Tag! Und genau das möchte ich auch in meiner Zukunft weiterhin tun dürfen.

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